Konrad-Duden-Realschule Mannheim zum vierten
Mal mit BoriS-Berufswahl-SIEGEL ausgezeichnet
Handwerkskammer Mannheim Rhein-Neckar-Odenwald würdigt Realschule für
herausragende und nachhaltig exzellente berufliche Orientierung

Die Konrad-Duden-Realschule Mannheim ist bereits zum vierten Mal mit dem BoriS-Berufswahl-SIEGEL Baden-Württemberg rezertifiziert worden. Im Rahmen einer Feierstunde in den Räumen der Handwerkskammer Mannheim Rhein-Neckar-Odenwald erhielt die Schule die Auszeichnung, die sie für eine weit über die geforderten Standards hinausgehende Berufs- und Studienorientierung würdigt. Das BoriS-Berufswahl-SIEGEL ist ein Zertifizierungsverfahren für weiterführende Schulen in Baden-Württemberg, die im Themenbereich Berufs- und Studienorientierung über die Vorgaben der Bildungspläne und Verwaltungsvorschriften hinausgehen.

Vierte Rezertifizierung – eine außergewöhnliche Erfolgsgeschichte
In seiner Laudatio hob Jury-Mitglied Leonard Kopp, Ausbildungs- und Nachwuchssicherungsberater der Handwerkskammer Mannheim Rhein-Neckar-Odenwald, die besondere Stellung der Konrad-Duden-Realschule hervor. Bereits bei der vorangegangenen Rezertifizierung habe die Jury festgestellt: „Da die Qualität der Berufsorientierung an der Konrad-Duden-Realschule, wie auch in der Vergangenheit, sehr gut ist, verzichtet die Jury auf Empfehlungen zur Weiterentwicklung. Das Bestehende wird ständig evaluiert und weiterentwickelt, sodass wir hier keine Empfehlungsmaßnahmen sehen.” Diese lobenden Worte hätten für das BO-Team der Schule jedoch keineswegs bedeutet, sich auf den Lorbeeren auszuruhen. Das Gegenteil sei der Fall: Es wurden neue Ziele gesetzt, neue Ideen entwickelt und die Berufsorientierung kontinuierlich weitergedacht.
Überzeugendes Audit mit beeindruckender Tiefe
Der Kriterienkatalog der Konrad-Duden-Realschule sei nicht nur in seiner Ausführlichkeit überwältigend gewesen, „sondern vor allem hinsichtlich des
Umfangs der dargestellten Angebote zur Berufsorientierung”, betonte Leonard Kopp. Schon beim Lesen sei deutlich geworden, „mit welcher
Intensität das Thema Berufsorientierung an der KDR umgesetzt und gelebt wird”. Dieser Eindruck habe sich am Tag des Audits mehr als bestätigt. Der Jury sei nicht nur das vielfältige Angebot vorgestellt, sondern auch gezeigt worden, „mit welcher Sorgfalt, Wertschätzung und Individualität auf die
Schülerinnen und Schüler eingegangen wird”.
Aktuelle Herausforderungen aktiv aufgegriffen
Besonders bemerkenswert sei, dass die Konrad-Duden-Realschule auch aktuelle Herausforderungen wie die kaum noch überschaubare Berufslandschaft oder gesellschaftliche und politische Entwicklungen aufgreife und aktiv in die Berufsorientierung einbeziehe. „Jede Herausforderung wird angenommen und aktiv angegangen”, unterstrich der Ausbildungs- und Nachwuchssicherungsberater der Handwerkskammer Mannheim Rhein-Neckar-Odenwald.
Nachhaltige Wirkung über Generationen
Was die Jury besonders beeindruckt habe, sei die nachhaltige Wirkung der Berufsorientierung an der Konrad-Duden-Realschule. Beim Audit habe eine
ehemalige Schülerin, deren Sohn heute ebenfalls die Schule besucht, „eindrucksvoll von ihren eigenen Erfahrungen mit der Berufsorientierung”
berichtet. Das Engagement der Schule bleibe den Schülerinnen und Schülernnachhaltig in Erinnerung, so Leonard Kopp.
Begeisterung und Hingabe machen den Unterschied
Die Jury habe „die Begeisterung, die Hingabe und den Einsatz des gesamten BO-Teams deutlich gespürt”, resümierte Kopp in seiner Laudatio. „Genau
dieses Engagement macht den Unterschied – und genau dafür hat sich die Schule diese Auszeichnung mehr als verdient.” Mit der vierten Rezertifizierung gilt das Siegel für weitere fünf Jahre. Den Worten der Anerkennung schlossen sich auch der Mannheimer Bürgermeister, Dirk Grunert, sowie der Leiter des BoriS-Projektbüros, Alexander Urban, an.
Text und Fotos: Handwerkskammer Mannheim



